jump to navigation

„Hat Deutschland schon eine/n staatliche/n Friedensbeauftragte/n ?“ 14. Januar 2012

Posted by BAKI-SCHULE in Anti-Mobbing-Tag, Bremen, Erich K. H. Kalkus, Mobbing, Uncategorized.
Tags: ,
trackback

Diese „Kinderfrage zum 1. Jahr der Schule“ habe ich Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel gestern in einem offenen Brief auf dem Postweg zugeschickt, nachdem ich Herrn Bürgermeister Jens Böhrnsen in Bremen am 24. Dezember 2011, um 10:25:40 Uhr, den Vorschlag zugemailt hatte, einen 1. Friedensbeauftragten aus der Bremer Bürgerschaft zu berufen.

Vergeblich habe ich zuvor durch „Googeln“ nach einem „staatlichen Friedensbeauftragten“ gesucht, der unaufhörlich „zur friedlichen Zusammenarbeit mit anderen Menschen und Völkern aufruft“ (s. Bremer Verfassung, Artikel 26, Satz 1) wie schon viele Menschen.

Sollte es in unserem Staat nicht auch einen „Repräsentanten für Frieden“ geben wie schon z.B. den „Staatsvertreter für Kultur“ oder wie bei den Vereinten Nationen den „Sonderbeauftragten für Frieden“, Herrn Willi Lemke aus Bremen ?

Ich habe Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel geschrieben, dass ein staatlicher Friedensbeauftragter ein Vorbild und Ermutiger für alle Kinder sein könnte, die – z.B. in Bremen dank der Verfassung – „zur friedlichen Zusammenarbeit mit anderen Menschen und Völkern“ erzogen werden dürfen. Könnte nicht unser Staatoberhaupt, der Bundespräsident, nicht zugleich unser aller „Friedensbeauftragter“ sein und richtungsweisend wie z.B. Herr Bundespräsident Johannes Rau, der sich öffentlich für Versöhnung einsetzte und Spaltung ächtete und als erstes Staatsoberhaupt die Welt öffentlich vor dem Brandenburger Tor auf die alltäglich gewordene Gewalt gegen Menschen, Mobbing, aufmerksam machte, die Millionen Menschen und den demokratischen Staat unsäglich belastet; Mobbing ist die gewollte Ausgrenzung des Anderen, Aufnahme des Anderen stiftet Frieden. Schon Kinder wissen, was Mobbing ist.

Erich K.H. Kalkus, Lehrer i.R.

Advertisements
%d Bloggern gefällt das: