jump to navigation

Kraftwerk der Zukunft: Die Schule, die unsere Welt benötigt, liegt an der „Allee der UN-Ziele“ (s. GOOGLE) 24. April 2011

Posted by BAKI-SCHULE in Baki-Schule, Bremen, Bremen-Vahr, Erich K. H. Kalkus, Uncategorized.
Tags: , , , , , ,
trackback

Auf der letzten Umschlagseite des Buches Projekttag Tschernobyl findet man u.a. den folgenden Hinweis:

„1996 riefen die Deutschen Unesco-Projektschulen erstmals zu einem weltweiten Projekttag auf. Alle Schulformen waren eingeladen, sich in Erinnerung an das 10 Jahre zurückliegende Tschernobyl-Unglück mit einem Schlüsselproblem der Menschheit, dem Problem der Energieerzeugung und -verwendung, gemeinsam zu befassen. Was dabei herauskam, präsentierten sie am ‚Ersten weltweiten Projekttag der Solidarität‘. Die Initiative gab zugleich ein Beispiel dafür, wie Schulen sich problembezogen international vernetzen und gemeinsam wirksam werden können. Nach dem Vorbild des ersten konnte deshalb 1998 ein zweiter Projekttag stattfinden; zu einem dritten wird in diesem Buch eingeladen. Ein gelungenes Beispiel für ein tragfähiges Handlungsmodell internationaler Schulkooperation: Nicht nur ‚global denken und lokal handeln‘, sondern auch ‚lokales Handeln als Teil einer globalen Aktion selbst erfahren‘.“ ( aus: Projekttag Tschernobyl, Internationale Schulkooperation zu einem Schlüsselproblem, Herausgeber: Falk Bloech, Klaus-Dieter Lenzen, Petra Novotny, Gottfried Strobl und Felix Winter, 1999 Beltz Verlag – Weinheim Basel )

Lokales Handeln jedes Menschen, der den Zielen der Vereinten Nationen folgt,  ist Teil einer globalen Aktion: Der Aufruf der Deutschen UNESCO-Projektschulen – zehn Jahre nach dem 26. April 1986 – zur friedlichen Grenzüberschreitung durch internationale Schulkooperation ist m.E. in diesen Tagen zu einem unüberhörbaren  Hilferuf überall auf der Erde geworden, der ermutigt und Hoffnung macht: Der Geist der Vereinten Nationen, der  in der  „UNESCO-Schule“ wirken darf,  macht jedes Haus durch Verantwortliche zu einem Kraftwerk, das unsere Welt zur Zukunft braucht ; schon Kinder – überall auf der Erde – denken und handeln wie Verantwortliche:  z.B. Kinder in den Grundschulen an der Curiestraße  und an der Witzlebenstraße  in Bremen.

Am 31. Mai 2002 wurde anlässlich des 150. Geburtstages der Bremer Grundschule Osterholz ( hier wurde nach dem Unglück am 26. April 1986 in Tschernobyl das Umweltschutzprojekt mit der Batteriesammelkiste, BAKI, ins Leben gerufen ) dem damaligen  Schulsenator Willi Lemke ein Sack mit  „Bremer Schulmünzen“ übergeben mit diesen Worten:

…Sie, sehr geehrter Herr Senator, wissen, dass Bremer Schulen gleichsam „platzen wollen“ vor Initiative wie Kraftwerke vor Energie und der freundlichen Unterstützung aller Verantwortlichen bedürfen: Kinder sollen mutig an das Gute glauben dürfen!  Schulische Initiative im Interesse des Kindes und seiner Welt ist einfach erkennbar am guten Willen, der von unschätzbarem Wert ist – unbezahlbar. Bremer Schulen sind also reich: sie geben den hungrigen Kindern Essen und Trinken, den traurigen Kindern Trost, den hoffnungslosen Kindern Mut; die Bremer Schule ist ein Haus mit Herz ! Bestärken Sie, sehr geehrter Herr Senator, die Mitarbeiter der Bremer Schulen in unserem Land und überall auf der Erde ! Bedienen Sie sich dazu der Bremer Schulmünze !…

Lokales Handeln als Teil einer globalen Aktion erkennt  man unschwer in der Marie-Curie-Schule in Bremen in der Rettungsaktion für den Schulbaum, der 1986 gepflanzt und 1996 mutwillig am Stamm lebensbedrohlich verletzt worden war; das „Baumbuch von der Klasse 3 b Schule Curiestraße“ durfte ich mitnehmen zur 2. Umweltmesse ( ÖMUG ’97 ) in Cuxhaven und über das wegweisende Projekt, das überall auf der Erde denkbar ist, in der Dokumentation MEINE SCHULE, Ausgabe 18 zum 1. Juli 1997, informieren.  (Ausschnitte aus dem „Baumbuch“ findet man in MEINE SCHULE 18 ; in Bremen findet man die Dokumentation MEINE SCHULE  u.a. in der Bibliothek das Landesinstituts für Schule und in der Staats- und Universitätsbibliothek ). – Am 7. März 2011 habe ich den „geretteten“ Schulbaum fotografiert.

Lokales Handeln als Teil einer globalen Aktion lässt die „BREMER NACHRICHT“ im STADTTEIL-KURIER, SOS-Ausgabe, der Bremer Tageszeitungen auf der Seite 5 am 7. April 2011 erkennen: „Kinder falten Osterhasen für Japan-Hilfe“; für den Hinweis auf das „Kraftwerk Schule“ an der Witzlebenstraße in Bremen habe ich unverzüglich Herrn  Chefredakteur Lars Haider im Pressehaus Bremen gedankt:

Sehr geehrter Herr Chefredakteur,

die o.g. „BREMER NACHRICHT“ nehme ich zum Anlass, weiterhin eine herzliche Initiative, die jedes Haus zu einem Kraftwerk der Zukunft macht wie die o.g. Grundschule im Bremer Stadtteil Vahr dank einer „zündenden Idee“, als Phänomen eines guten Geistes anzunehmen und die Information über das Wirken des guten Geistes auf der Erde einfach „Bremer Nachricht“ zu nennen…

Und den Kindern der o.g. Schule habe ich geschrieben:

Liebe Kinder, Eure Schule ist Anlieger der Allee der UN-Ziele !

…am 17. Juni 2006 wurde auf dem Marktplatz an der Berliner Freiheit in Bremen-Vahr die Allee der UN-Ziele eröffnet mit der Erklärung: Jedes „Haus mit Herz“ ist ein Anlieger der Allee der UN-Ziele.

Die für Kinder in Not gefalteten Osterhasen, liebe Kinder, können in jedem Haus auf der Erde freundlich aufgenommen werden; einen Eurer Osterhasen will ich mitnehmen zum 2. Bremer Gipfeltreffen am kommenden Welttag zur Bekämpfung von Wüstenbildung und Dürre ( 17. Juni 201 ) !

Diesen Osterhasen will ich mitnehmen zum „2. Bremer Gipfeltreffen auf dem Bremer Leuchtturm Vahr am Platz der Schule“:

Erich K.H. Kalkus, Lehrer i.R.




Advertisements
%d Bloggern gefällt das: